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  • AutorenbildKatharina | Food Style Affairs

Zimt Möhren auf Humus mit frischer Zitronen-Minze

Die Möhre führt an vielen Stellen der Nahrungszubereiten eher ein Schattendasein. Sie ist das Alibigemüse unter den Carnivoren oder wird gerne auch mal abfällig als „Hasenfutter“ bezeichnet. Es scheint, als habe sie vor vielen Jahrhunderten beim Gemüsecasting die Rolle der „Beilage“ so wunderbar besetzt das sie jetzt unter einer Art „Romy-Schneider-Sissi-Syndrom“ leidet und aus der Nummer nicht mehr rauskommt. Die zaghaften Versuche sich einmal anders auszuleben, enden dann meistens geschmacklos kleingeraspelt im Salat. Nicht mal im Flugzeug kann sie sich neben dem Überflieger, Tomatensaft, durchsetzen. Es ist eine Schande. Und so ungerecht. Denn wenn sie mal die Gelegenheit als Hauptstar den Teller zu bestreiten, versetzt sie das Publikum regelmäßig in wahres Staunen und lässt die Gaumen vor Begeisterung laut applaudieren.


Zutaten für 2 Portionen:


- 6-8 Möhren Olivenöl

- 2 TL Zimt Salz & Pfeffer

- 1 EL Agavendicksaft

- 3 TL Tomatenmark oder Paprikamark (Ajvar)


Für das/den Hummus:


- 1 Dose Kichererbsen

- 1 EL Tahini Olivenöl nach Gusto

- Zitrone nach Gusto

- Salz & Pfeffer nach Gusto


Topping:

- frische Minze

- Olivenöl

- Zitrone

- Schwarzkümmel


Zubereitung:


1. Möhren mit Öl, Zimt, Salz & Pfeffer in eine Auflaufform geben und für 25 min in den Ofen (Umluft/200°C)


2.Hummus: Kichererbsenwasser (aka Aquafaba) abgießen und Kichererbsen mit Tahini & Olivenöl pürieren. Mit Zitrone, Salz & Pfeffer abschmecken.


3. Agavendicksaft und Tomatenmark oder Ajvar verrühren und über die Karotten geben und nochmal für einige Minuten im Backofen mitbacken


4. Topping: Frische Minze kleinschneiden, mit Olivenöl und Zitrone verrühren


5. Hummus auf den Teller geben, Möhren auf dem Hummus verteilen, mit dem Topping beträufeln und Schwarzkümmel drüberstreuen. Dazu passt wunderbar ein frisch gebackenes Naanbrot.


Guten Appetit!

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