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  • AutorenbildKatharina | Food Style Affairs

Ostpreussisches Kürbisbrot

Liebe Maja @maja.und.buddy.at.home , ich habe es angekündigt, ich habe es getan, this is for you! Dein Ostpreussische Kürbisbrot wurde gestern mit vollem Körpereinsatz umgesetzt. Mit Körpereinsatz insofern, dass ich irgendwann pürierten Kürbis am Shirt kleben hatte und Mehl all over der Hose, folglich der ganz normale Verlauf, wenn ich in der Küche stehe und backe.

Aber von vorne... Da ich keine 17-köpfige Großfamilie beherberge, habe ich erstmal deine Menge (1kg Mehl) auf ca 1/3 runtergerechten. Allein da hatte ich schon die ersten Schweißperlen auf der Stirn. Mathe und ich, vergiss es. Nächste Hürde, Hefeteig! Wie wir wissen, ist die Hefe eine Diva und in Anbetracht dessen das ich damals bei der Verteilung von Geduld offensichtlich mit allem anderen beschäftig war als „hier“ zu rufen, haben die Saccharomycetaceae und ich eher ein gespaltenes Verhältnis. Sprich, sie nervt mich, weil sie so rumbummelt und so gut wie nie aufgeht. Entsprechende Nervosität war vorprogrammiert und wie sich herausstellte berechtigt. Während also die einzelligen Minipilzchen unter dem Küchentuch in Verhandlungen standen, ob sie nun gehen oder bleiben sollen war ich mit meinem ach so lieben IGNIS beschäftigt. Mein oft thematisierte Backofen der an einer Unerhitzte-Störung leidet. Um die Szenerie zusammenzufassen: Bei zwei Exzentriker sind einfach einer zu viel (und ich meine nicht mich, denn ich wollte im Gegensatz zur Hefe schon lange gehen). In meiner Not wurde nun auch das Internet nach einem Plan B durchforstet. An dieser Stelle ein Hoch auf Backblogs, die es verstehen selbst das simpelste Gebäck glamourös in Szene zu setzen. In dem Fall zb ein Kürbisbrot in eine Kürbisform zu verwandeln. Ha, wenn hier schon nichts geht (ihr wisst schon, die Hefe) dann wird das Ganze wenigsten Optisch ein Knaller! So kam es, dass ich vor dem großen Backrohrfinale auch noch ein Debut in Brot Makramee hingelegt habe (hat nur 3 Versuche gebraucht). Das ganze ab in den Backofen, Nägelkauen und hoffen. Nach 45 Min wurde das Brot gewendet (sonst oben Kruste, unten Matsch) und nur 70 Min später voilá – hier ist es! Danke für dein Rezept und die Inspiration Maja, dass wird auf jeden Fall nicht das letzte Kürbisbrot gewesen sein. Zutaten & Zubereitung (das ursprüngliche Rezept hier jetzt durch 2) - 500g Dinkelmehl (ich habe 1050 genommen) - 375g Hokkaido (Gewicht ohne Kerngehäuse) - 35 - 50 ml Sonnenblumenöl - 1/2 TL Salz - 50g Süße (ich verwende gerne Ahornsirup und generell weniger als angegeben) - 1Pk Trockenhefe - Margarine zum Einfetten der Backform - Wasser zum Dünsten Kürbis in Stücke schneiden, mit Wasser aufgießen (so das der Kürbis bedeckt ist) und ca. 15 Minuten weich kochen, das Sonnenblumenöl dazugeben und alles fein pürieren Das Kürbismus abkühlen lassen (bis es handwarm ist). Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel miteinander vermischen, das abgekühlte Kürbismus unter die trockenen Zutaten heben und einen Teig daraus kneten (so das der sich gut von den Fingern löst).

Den Brotteig mit einem frischen/feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca 40 min gehen lassen. Den Backofen auf 170 Grad Umluft oder 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig in eine eingefettete Form geben oder zu einem Kürbis binden - siehe Bilder unten - und ca 40 min im Ofen goldbraun backen (Holzstäbchenprobe). Brot so oder in der Backform auf einem Gitterrost abkühlen lassen, stürzen und genießen. Guten Appetit!




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